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Blick-Mallorca

Bergungsarbeiten auf "Costa Concordia" fortgesetzt



Auch am gestrigen Montag (23.01.2012) haben die italienischen Behörden die Bergungsarbeiten am Wrack der havarierten „Costa Concordia“ fortgesetzt.


veröffentlicht am: 24.01.2012
BESCHREIBUNG
Dabei wurden die Leichen von zwei Frauen aus dem Internet-Café des Schiffes geborgen. Bei einer der Toten handelt es sich um eine Mallorquinerin.

Die Zahl der tödlich Verunglückten ist damit auf 15 Personen angestiegen. 20 weitere Menschen werden noch immer vermisst. Zur Stunde gilt die Lage als stabil. Die Gefahr, dass das Schiff abrutscht, droht nicht mehr. Eine niederländische Firma plant unterdessen das Abpumpen des Schiffstreibstoffs, um Umweltfolgeschäden zu verhindern.

Die „Costa Concordia“, Flagschiff der italienischen Reederei Costa Cruceros, war am 13.01.2012 vor der italienischen Insel Giglio havariert. Es befand sich auf Mittelmeerkreuzfahrt von Italien (Civitavecchia - Palermo – Cagliari / Sardinien über Spanien (Palma de Mallorca – Barcelona) nach Frankreich (Marsaille).

COSTA CRUCEROS PLANT DEN EINSATZ VON ZWEI ERSATZKREUZFAHRTSCHIFFEN

Bei Costa Cruceros macht man sich unterdessen Gedanken über die Zukunft des Kreuzfahrttourismus nach Mallorca. Die Costa Concordia steuerte einmal wöchentlich den Fährhafen von Palma an. Wie das Unternehmen laut Mallorca Zeitung mitteilte, sollen bereits ab März dieses Jahres zwei Ersatzkreuzfahrtschiffe die westliche Mittelmeerroute übernehmen. Zum Einen die 1992 vom Stapel gelaufene „Costa neoRomantica“, die bisher auf der Strecke zwischen Barcelona und den Kanaren verkehrt. Zum Anderen von Mai bis Oktober 2012 die 1.358 Bordkabinen umfassende und etwa acht Jahre alte „Costa Magica“.

(c) (VLL) Onlineredaktion Luxus Feriendomizile
Bildquelle: (OL) Onlineredaktion Luxus Feriendomizile
 
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