Do you speak English?!

Sprache

Dem Menschen gilt Sprache als mittelbares Verständigungskonstrukt, um individuelle Gedanken, Wünsche und Gefühle mittels einer entsprechenden, frei geschaffenen Symbolik zu übertragen.

Daher betrachtet die Kommunikationstheorie Sprache auch weniger als verbindendes Medium, als vielmehr als Instrument der verbalen, menschlichen Kommunikation. Die Sprache wird damit zu einem aktiven Ausdruck unseres Denkens, in dessen Zentrum wir leben.

Unsere Muttersprache, also die Sprachsymbolik, die unsere sprachwissenschaftliche Entwicklung von Geburt an prägt, beherrschen wir zumeist sicher und problemlos. Durch unser Sprach- und Ausdruckvermögen, entwerfen wir ein individuelles Zugehörigkeits- und persönliches Identitätsgefühl zu einer bestimmten ethnischen Gruppe.

Begeben wir uns auf Reisen, in den Urlaub oder verlassen wir sogar längere Zeit unser sprachliches Heimatland, „verlassen“ wir kurz- oder langfristig auch einen Teil unserer (sprachlichen) Identität.

Für viele Urlauber ist die „fremde“ Sprache, die in dem Land das man bereist gesprochen wird, ein ganz besonderer Reiz. Oft ist mit der natürlichen Neugier und dem Wunsch, die neue Sprachsymbolik zu erlernen und zu verstehen, auch eine Zurückhaltung verbunden.

Auf Mallorca, der beliebtesten Urlaubsinsel im Mittelmeer, kommen Jahr für Jahr Millionen von Touristen aus der ganzen Welt zusammen, um zu entspannen, zu genießen oder zu feiern. Die am stärksten vertretenen Tourismusnationen sind Deutschland, Großbritannien und das spanische Festland.

In einer kürzlich veröffentlichen Doktorarbeit, die sich der Untersuchung des Sprachengebrauchs in den großen Urlaubsorten der Baleareninsel widmet, wurde deutlich, welchen großen Wert Urlauber darauf legen, wenn in dem gewählten Touristenort, zusätzlich zum Spanischen, auch Englisch gesprochen werde.

Die Anzahl der Muttersprachler bzw. der Anteil der Urlauber, die Englisch verstehen, ist auf Mallorca nicht nur in den Hauptferienzeiten hoch. Britische Pensionäre tummeln sich in den Wintermonaten auf der Insel und gelten als beliebte Langzeiturlauber. Viele von ihnen kommen regelmäßig oder planen auf Mallorca ihre Altersresidenz.

Weiterhin belegt die Arbeit den Zusammenhang von Sprache und persönlichem Identitätsgefühl, das bei englischen Touristen besonders ausgeprägt ist. Auch bei Urlaubern anderer Nationalitäten, gelte die englische Sprache als fundamentales Mittel einer guten Verständigung am Urlaubsort.

Für die Analyse, wurde die qualitative Beschilderung in z. B. Arenal, Palmanova und Magaluf untersucht. Touristische Ladenlokale, die eine mangelhafte sprachliche Beschilderung vorwiesen, wurden im Allgemeinen als weniger gut eingeschätzt.

Fehlende Englisch-Kenntnisse von Tourismusbetreibern und Händlern könnten folglich zu wirtschaftlichen Einbußen führen, da die mangelnden Sprachkenntnisse negativ bewertet werden.

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