Neues Jahr – neue Gesetze

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Wie so oft zum Start in ein neues Jahr setzen die Politiker gerne Neuregelungen, Gesetze und Verbote konsequent in die Tat um. Auch die mallorquinische Inselregierung hat zum Jahreswechsel bereits wieder ein „Paket guter Vorsätze“ geschnürt.

Die größte und zivilisatorisch bemerkenswerteste Veränderung trifft vor allem alle Raucher sowie die mallorquinischen Gastronomen und Hoteliers.
Pünktlich zum 02.01.2011 ist das neue Anti-Tabak-Gesetz in Kraft getreten. Demnach darf mit sofortiger Wirkung in den Innenräumen sämtlicher mallorquinischer Kneipen, Restaurants und Discotheken nicht mehr geraucht werden.

Ein landesweites Rauchverbot war zwar bereits im Jahr 2006 eingeführt worden, konnte aber nicht konsequent und zufriedenstellend umgesetzt werden. Daraufhin verabschiedete das Parlament in Madrid im Sommer eine drastische Verschärfung zum Jahresbeginn 2011.

Positiv konnte registriert werden, dass die neue Gesetzesregelung auf Mallorca nahezu widerstandslos akzeptiert worden ist. Gleich mit in Kraft treten am Sonntag waren Bars, Cafés und Restaurants weitgehend rauchfrei.

Wie auch in Deutschlands Gastronomieszene ein häufig anzutreffendes Bild, versammeln sich nun alle rauchfreudigen Gäste auf den Bürgersteigen und Terrassen vor den Lokalen und scharen sich um die begehrten Außensitzplätze. Zusätzlich versorgten die Gastwirte ihre Kunden mit wärmenden Decken, in manchen Lokalen wurden draußen auch Heizgeräte in Betrieb genommen.

Einziges kleineres Ärgernis waren die von der Inselregierung geplanten 4.000 Informationsplakate, die den Lokalbesitzern auf Mallorca überlassen werden sollten, aber schlussendlich nicht mehr rechtzeitig angefertigt und ausgeliefert wurden. Deshalb mussten die meisten Insel-Gastronomen improvisieren und hängten einfach selbstgebastelte Infoplakate auf.

Damit die Umsetzung des neuen Antirauchgesetzes weiterhin so konsequent praktiziert wird, sollen 70 Inspektoren die Einhaltung des Rauchverbots überwachen. Bei Verstößen drohen den mallorquinischen Gastrobesitzern je nach Härte des Vergehens Geldstrafen zwischen 30 und 600.000 Euro.
Welche neuen Regelungen erwarten Sie außerdem noch in diesem Jahr? Die luxus-feriendomizile-Redaktion hat drei interessante Änderungen für Sie zusammengefasst.

1. Die mallorquinischen Haushalte müssen mit einer weiteren Erhöhung der Strompreise von etwa 3,20 €/Monat rechnen. Außerdem sollen staatliche Subventionen für Solareinlagen eingeführt werden.

2. Der Sozialtarif („bono social“) von dem vor allem Geringverdiener profitieren, wird bis 2013 verlängert.

3. Der Gesundheitscheck für ausländische Führerschein-Inhaber wird einfacher. Die im EU-Ausland ausgestellte Fahrerlaubnis ist jetzt nicht mehr wie bisher nur 90 Tage gültig, sondern bis zum nächsten gesetzlichen Vorsorgetermin beim Amtsarzt. Deutsche Mallorca-Residenten müssen demnach ihre Führerscheine nicht mehr vor Ort registrieren lassen, sind aber verpflichtet, sich regelmäßig den vorgeschriebenen Gesundheitschecks zu unterziehen.

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Bildquelle: Günter Havlena/Pixelio
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